Lektion 1: Trust No-One

Nimm‘ immer (ausnahmslos immer!) einen Zollstock und einen Laser-Disto mit auf die Baustelle, und besuche diese vor allem während der Rohbauphase mindestens 1x täglich!

Alle am Bau Beteiligten sind nunmal auch nur Menschen, und die machen eben Fehler.

Ich bin da nicht nachtragend – ein Fehler kann passieren (ist bei mir ja nicht anders). Die Frage ist dann nur, wie professionell damit umgegangen wird. In meinem Fall wurde bislang alles kurzfristig und ohne „Murren“ korrigiert.
Bei Fehlern in Software schickt man halt ein Update raus. Bei einem falsch gesetzten Futterrohr muss man dagegen woanders eine Kernbohrung machen. Eine falsch gegossene Kellerwand wäre aber schon deutlich problematischer.

Also: alles nachmessen. Täglich. Das ist nicht böse gemeint und soll auch kein falsches Mißtrauen gegenüber den Arbeitern ausdrücken, sondern nur Fehler möglichst früh an Tageslicht bringen und somit kostengünstig behebbar machen.

2 thoughts on “Lektion 1: Trust No-One”

  1. Hallo Klaus,

    schön zu sehen das es voran geht.

    Einen Punkt hast du aber noch vergessen. Neben einem ‚Meter‘ ist euch eine Kamera ein Ding das man IMMER dabei haben muss. Und die man auch täglich verwenden sollte. Wenn man nämlich etwas nachträglich kontrollieren will oder einen ‚Beweis‘ für etwas braucht was einem beim Kontrollieren durchgegangen ist sind Bilder unbezahlbar. Deswegen Digicam und ALLES wirklich ALLES Fotografieren. Die unwichtigsten Details können manchmal die größten Probleme berreiten.

    viele grüße
    Thomas

  2. Hi Thomas,

    stimmt – das Fotografieren hab‘ ich vergessen zu erwähnen. Gerade bei Betonarbeiten ist das auch äußerst wichtig: wurde die Armierung korrekt eingebaut? Wo sitzen eventuell Rohre/Leitungen? Ist das Dichtungsband ordentlich eingearbeitet? Und so weiter…

    Meine „alte“ DLSR liegt ständig im Kofferraum und gehört somit auch zur Standardausstattung. 🙂

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