Der Abluftturm

Damit die Abluft möglichst dezent das Haus verlässt, brauchen wir natürlich einen Abluftturm (Fortluftturm). Anfangs war das erst mal ein provisorisch aus dem Technikraum herausgeführtes DN200 KG-Rohr:

provisorisches Abluftrohr

Da der „Vorgarten“ bei den Baggerarbeiten für die Lüftungsanlage ohnehin noch frisch umgegraben war, habe ich die Gelegenheit genutzt und das Abluft-Rohr noch ein Stück vom Haus weg verlegt, da direkt am Haus später eine Traufkante angelegt werden sollte. Würde das Abluftrohr „in“ der Traufkante aus dem Boden ragen, würde die Abluft nahe der Fassade herausströmen – da bin ich etwas skeptisch ob das auf Dauer nicht Spuren hinterlässt.

Abluftrohr vom Haus weg versetzt

Als nächstes galt es eine günstige und gleichzeitig optisch halbwegs ansprechende Lösung für die Abluft zu finden. Die Spannweite der Möglichkeiten reicht dabei von einfachen Wickelfalzrohr bis hin zum polierten Edelstahlturm. Wir haben uns letztendlich für eine einfache Lamellenhaube aus verzinktem Stahlblech entschieden (Firma Intelmann, rund 115 €). Dazu 50cm Längsnahtrohr (Firma Lindab, rund 30 €).

Abluftturm (verzinkter Stahl)

Um das Ganze möglichst dezent zu halten, habe ich beide Teile anthrazitfarben (RAL7016) pulverbeschichten lassen (rund 75 €). Somit kostete die Gesamtlösung rund 220 €. Die Lamellenhaube wird einfach auf das Längsnahtrohr aufgesteckt (ich habe das noch mit etwas Silikon fixiert). Das Längsnahtrohr wiederum wird direkt auf das KG-Rohr aufgeschoben, was für die notwendige Stabilität sorgt. Mit dem Endergebnis sind wir hochzufrieden und würden das immer wieder so machen. Hier schonmal eine „Vorschau“ (das Thema Vorgarten kommt noch separat dran…):

pulverbeschichteter Abluftturm

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.